Stiftung Warentest: Das sind die besten Akku-Rasenmäher

Mäher MA 339 C von Viking ist Testsieger - Rotak 37 LI von Bosch belegt Platz 2 und ist Preis-Leistungssieger

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Elf Akku-Rasenmäher unterzog die Stiftung Warentest dem Test: Nur vier schnitten gut ab. (Foto: Stiftung Warentest)
Elf Akku-Rasenmäher unterzog die Stiftung Warentest dem Test: Nur vier schnitten gut ab. (Foto: Stiftung Warentest)

Pünktlich zum Start der Gartensaison veröffentlicht Stiftung Warentest einen Rasenmähertest. Dieses Mal mit den komfortablen Akku-Rasenmähern der neuesten Generation. Diese eignen sich vor Allem für kleine Grundstücke, zum Beispiel von Reihenhäusern oder neuen Baugebieten.  Sie sind leiser als Benzin-Mäher, mobiler als die kabel­gebundene Konkurrenz und schneiden trockenes Gras vergleich­bar gut. Doch einige der elf Akku-Rassenmäher offen­barten im Test Schwächen. Sie machten bei hohem Gras und feuchten Halmen schlapp. Zwei mussten sogar wegen verbotenen Schad­stoffen in den Griffen abge­wertet werden. Die Stiftung Warentest hat elf akkubetriebene Rasenmäher zu Preisen zwischen 360 und 700 Euro geprüft.

Rasenmähertest
Wie gut schneiden die Akku-Rasenmäher das Gras? (Bild: Stiftung Warentest)

Fünf der elf getesteten Produkte mähten trockenen Rasen gut. Hohes Gras war jedoch für einige ein Problem und feuchte Halme bekam nur ein Mäher gut in den Griff. Vielen Rasenmähern fehlt die Kraft, feuchtes Gras in die Fang­körbe zu schleudern. Was die Mähergeb­nisse angeht, können Akku-Geräte auf trockenem Rasen mit netz­gebunden Mähern mithalten. Dabei macht das fehlende Kabel Garten­besitzer bei der Arbeit mobiler. Im Test mähten die guten Modelle mit einer Akkuladung etwa 260 bis 370 Quadrat­meter Rasen.

Wenn der Akkurasenmäher den Fangkorb nicht richtig füllt, ist der Ärger vorhersehbar. Nur vier Mäher waren hier gut. (Foto: Stiftung Warentest)
Wenn der Akku-Rasenmäher den Fangkorb nicht richtig füllt, ist der Ärger vorhersehbar. Nur vier Mäher waren hier gut. (Foto: Stiftung Warentest)

Gute Pflege ist wichtig, damit die Akkus möglichst viele Jahre halten. Achten sollte man vor allem auf die richtige Lagerung in der Winter­pause. Der Rasenmäher kann im Schuppen über­wintern, doch der Akku gehört in einen kühlen, frost­freien Raum.

Am besten schnitt in diesem Test der Akku-Rasenmäher MA 339 C von Viking ab. Der MA 339 C ist als Set (Unverbindliche Preisempfehlung: 700 Euro) erhältlich und überzeugte die Tester vor allem in den Kriterien Ausstattung und Sicherheit, Handhabung sowie Energieverbrauch und Lautstärke.

Die beste Leistung im Bereich Mähqualität bei feuchtem, trockenem und sogar hohem Rasen zeigte im Test der Akku-Rasenmäher Rotak 37 LI von Bosch (Link zu Amazon*). Er landete aufgrund weiterer guter Leistungen in puncto Handhabung, Sicherheit und Preis-Leistungs-Verhältnis (Unverbindliche Preisempfehlung: 450 Euro) auf Platz zwei.

Auf dem letzten Platz landet der kabellose Rasenmäher 72V Li-Ion Power 40 von Wolf-Garten (Unverbindliche Preisempfehlung: 500 Euro). Ihm und dem G-Max-40V von Greenworks Tools verliehen die Tester die Note „mangelhaft“.

Zwar ist die Schnittleistung und –qualität des Rasenmähers von Wolf-Garten befriedigend und auch die Bedienung überzeugt, aufgrund des hohen Schadstoffanteils in den Griffen sowie der Lautstärke beim Mähen fiel das Gerät bei den Testern durch. Gleiches galt für den G-Max 40V von Greenworks Tools, dessen Griffe ebenfalls stark mit Schadstoffen belastet waren.

Der ausführ­liche Test erscheint in der April-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 30.03.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/akku-rasenmaeher abruf­bar.

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Über Markus Burgdorf 84 Artikel

Markus Burgdorf ist Journalist aus Leidenschaft – er betreibt zahlreiche Verbraucherblogs zu aktuellen Themen. Als Kommunikationsberater berät er Unternehmen und Organisationen national und international.

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