Brexit: Die besten Tipps für Anleger

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Das Vereinigte Königreich verlässt die EU - die Auswirkungen auf verschiedene Geldanlagen hat die Zeitschrift Finanztest untersucht. (Foto: Markus Burgdorf)
Das Vereinigte Königreich verlässt die EU - die Auswirkungen auf verschiedene Geldanlagen hat die Zeitschrift Finanztest untersucht. (Foto: Markus Burgdorf)

Für Geldanleger ist eine gute Mischung die beste Versicherung gegen plötzliche Turbulenzen an der Börse. Haben Anleger ihr Geld breit gestreut angelegt, müssen sie nach dem Brexit nicht handeln. Allerdings sollten sie mit weiteren Schwankungen an den weltweiten Kapitalmärkten rechnen. Auch ein Ende der Minizinsen ist nicht in Sicht. Finanztest hat die Anlagemärkte nach dem britischen Referendum analysiert und zeigt in der August-Ausgabe, wie Geldanlagen den Crash überstanden haben und was die praktischen Folgen in Deutschland sind. Über den Fortgang des Brexit informiert Finanztest laufend im Internet unter www.test.de/brexit.

Finanztest hat untersucht, wie sich der Brexit auf Aktienfonds, Sparanlagen, Lebensversicherungen, Rentenansprüche, Immobilieninvestments und die Wechselkurse von Britischem Pfund und Euro auswirkt. In den meisten Fällen lautet die Devise „abwarten und Tee trinken“.

Anhänger des von Finanztest empfohlenen Pantoffel-Portfolios, einer Mischung aus Aktien- und Rentenindexfonds (ETF), müssen ihr Depot bisher nicht anpassen. Noch sind die Einbrüche an den Börsen zu gering, um das Verhältnis zwischen Aktien- und Rentenanteilen aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Anleger mit offenen Immobilienfonds können ebenfalls durchatmen. Für langfristig orientierte Investoren besteht nach Ansicht der Finanztest-Experten keine Notwendigkeit zu handeln.

Was die guten Festgeldanlagen bei Banken mit britischer Einlagensicherung wie FirstSave Euro oder Close Brothers Banken angeht: Die Guthaben von Sparern aus Deutschland sind im Pleitefall bis zum Gegenwert von maximal 75.000 Pfund (aktuell rund 88.000 Euro) gesichert. Daran wird sich auch in den nächsten zwei Jahren nichts ändern. Erst mit Abschluss des Brexit werden die Karten neu gemischt.

Bereits jetzt steht fest: In diesem Sommer ist eine Reise ins Brexit-Land besonders interessant, denn das britische Pfund ist stark gefallen. Übernachten, Ausgehen und Einkaufen ist so günstig wie lange nicht. Ein Visum für die Einreise brauchen Urlauber auch nicht.

Der ausführliche Bericht erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 20.07.2016 am Kiosk) und ist in Teilen unter www.test.de/brexit abrufbar.

Über Markus Burgdorf 84 Artikel
Markus Burgdorf ist Journalist aus Leidenschaft - er betreibt zahlreiche Verbraucherblogs zu aktuellen Themen. Als Kommunikationsberater berät er Unternehmen und Organisationen national und international.

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