Wie beim Italiener – Kaffee-Vollautomaten im Test: Die besten Espressomaschinen

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Der Testsieger Philips Saeco Moltio HD 8769 hat inzwischen eine Reinigungsfunktion für den Milchkreislauf dazubekommen. Dies konnte im Test noch nicht berücksichtigt werden. (Foto: Philips)
Der Testsieger Philips Saeco Moltio HD 8769 hat inzwischen eine Reinigungsfunktion für den Milchkreislauf dazubekommen. Dies konnte im Test noch nicht berücksichtigt werden. (Foto: Philips)

Die meisten Espressomaschinen im Test bereiten guten Espresso und feinen Schaum auf Knopfdruck zu. Viele der rund 365 bis 1.100 Euro teuren Maschinen überzeugten im Test, darunter auch ein preiswertes Modell. Die Stiftung Warentest hat 11 Vollautomaten mit automatischem Milchaufschäumer untersucht und Noten von „Gut“ bis „Befriedigend“ vergeben.

Ob Espresso, Cappuccino oder Latte macchiato, alle Espressomaschinen können verschiedene Kaffeespezialitäten zubereiten. Einigen Maschinen gelingt das so „gut“, dass sie es mit dem Kaffee vom Italiener aufnehmen können. Der kleine Schwarze aus dem Testsieger Saeco Moltio HD 8769 zum Beispiel sticht durch besonders viel feinporige Crema heraus. Und schmeckt zudem kräftiger und bitterer als die meisten seiner Konkurrenten. Wer es milder mag, wählt besser ein anderes Modell.

Für Vieltrinker sind Vollautomaten praktisch. Sie brühen Espresso aus frisch gemahlenen Bohnen und bei den jetzt getesteten Maschinen fließt der Milchschaum direkt in die Tasse. Umständliches Aufschäumen per Hand entfällt.

Alle Maschinen müssen ab und zu entkalkt werden. Das hängt von dem verwendeten Wasser ab und ob die Maschine mit oder ohne Wasserfilter verwendet wird. Doch auch bei gleichen Bedingungen gibt es in der Praxis große Unterschiede. Die Espressomaschine Severin Piccola Premium KV 8061 will bereits nach 80 Getränken erstmals von Ablagerungen befreit werden, die Wik Cremaroma hält fast 1.000 durch.

Bitterer Espresso und feinporiger Milch­schaum

Die Sensorik ist das Herz­stück des Tests. Hier begut­achteten geschulte Kaffee­trinker, wie Milch­schaum und Espresso aussehen, riechen und schme­cken. Vielen Maschinen gelingt der kleine Schwarze rundum gut. Bei der Testsiegerin De’Longhi Autentica Cappuccino stach er durch besonders viel feinporige Crema heraus. Er schmeckte kräftiger und bitterer als die meisten Konkurrenten. Ein Auto­mat macht den Wachmacher weniger säuerlich und schwächer als alle anderen. Die Milch schäumen bis auf zwei Modelle alle gut. Bei der Saeco Moltio HD ist der Schaum vergleichs­weise grobporig, weniger cremig und beständig. Beim anderen nahmen die Tester ein leichtes Kunst­stoff­aroma wahr. Dafür gab es Punkt­abzug.

Der Testsieger Philips Saeco Moltio HD 8769 hat inzwischen eine Reinigungsfunktion für den Milchkreislauf dazubekommen. Dies konnte im Test noch nicht berücksichtigt werden. (Foto: Philips)
Der Testsieger Philips Saeco Moltio HD 8769 hat inzwischen eine Reinigungsfunktion für den Milchkreislauf dazubekommen. Dies konnte im Test noch nicht berücksichtigt werden. (Foto: Philips)

Zwei Testsieger und ein Schnäpp­chen

Am Ende landeten beim jüngsten Voll­automaten-Test die zwei Geräte De’Longhi Autentica Cappuccino und Saeco Moltio HD 8769 punkt­gleich auf dem Siegertrepp­chen. Ihr Espresso schmeckt ausgewogen, beim täglichen Einsatz zeigen sie kaum Schwächen. Aber auch die mit 405 Euro im Vergleich güns­tige Maschine Severin Piccola Premium brüht guten, aromatischen Espresso. Viele Geräte bieten übrigens zahlreiche Einstell­möglich­keiten, um den kleinen Schwarzen an eigene Vorlieben anzu­passen. Bei einigen lassen sich auch mehrere persönliche Kaffee­profile abspeichern.

Über Markus Burgdorf 84 Artikel
Markus Burgdorf ist Journalist aus Leidenschaft - er betreibt zahlreiche Verbraucherblogs zu aktuellen Themen. Als Kommunikationsberater berät er Unternehmen und Organisationen national und international.

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